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Zusatztraining

Spätestens wenn man an die doppelten Sprünge geht, trainiert man bereits auf sehr hohem Niveau. Dann reicht es nicht mehr aus, nur die Figuren auf dem Eis zu üben. Man braucht für den Körper einerseits den optimalen Ausgleich, andererseits aber auch eine bestmögliche Unterstützung. Der Körper soll so trainiert werden, dass er den Anforderungen auf dem Eis möglichst gut nachkommen kann. Dazu ist meistens ein Zusatztraining nötig, dass genau dort ansetzt, wo das Eistraining aufhört. 
Welches Zusatztraining für einen Läufer das richtige ist, ist eine individuelle Entscheidung. Hier werden einige dieser Formen vorgestellt und erklärt. Teilweise werden auch verschiedene Zusatztrainings kombiniert oder teilweise vermischt. 

Klassisches Ballett
Klassisches Ballett ist sicherlich die bekannteste und häufigste Form des Zusatztrainings von Eiskunstläuferinnen. Die Bewegungsabläufe sind sehr ähnlich und lassen sich sehr gut miteinander verknüpfen. Beim Ballett wird nicht nur die Beweglichkeit trainiert, sondern in erster Linie die Körperhaltung. Jemand, der Ballett macht, hat eine sehr kontrollierte Körperspannung und wirkt niemals schlacksig oder plump. Es geht darum, eine elegante und graziöse Haltung zu erreichen. Man stellt den Körper unter Spannung und hat dadurch gleichzeitig einen sehr schönen Ausdruck. Hat man diese Haltung erstmal erreicht, kann man damit auch seine Beweglichkeit schulen. Gerade das Beweglichkeitstraining kommt im Eistraining häufig zu kurz. Verschiedene Elemente aus dem Ballett (z.B. Armbewegungen) werden sehr gerne in eine Kür integriert, weil sie die Choreographie noch unterstreichen. Als Eiskunstläuferin geht es vor allem darum, die Haltung zu verbessern. Bestimmte Schrittfolgen oder Spitzentanz sind dabei eher nebensächlich.
> Ballett bringt: bessere Körperhaltung und Körperspannung, Beweglichkeit



Beweglichkeitstraining
Diese Trainingsform wird beim Eiskunstlaufen oft vernachlässigt oder den Läufern selbst überlassen. Dabei ist es gerade dabei sehr wichtig, dass man die Übungen fachlich korrekt ausführt, damit sie auch zum Erfolg führen. Beweglichkeitstraining kann sowohl in einer kurzen Form als Stretching vor dem Training angewandt werden oder als eigenständiges Training. Die meisten Leistungssportler haben mindestens einmal pro Woche Beweglichkeitstraining. Je beweglicher man ist, umso leichter fallen einem die Figuren auf dem Eis, wie beispielsweise eine Laybackpirouette oder eine Biellmannpirouette. Am effektivsten ist Beweglichkeitstraining abseits vom Eis mit diversne Hilfsmitteln (z.B. Theraband, Sprossenwand, Ballettstange etc.)
>Beweglichkeitstraining bringt: Erhaltung und Verbesserung der Beweglichkeit



Krafttraining
Wenn man auf dem Eis nicht weiterkommt, ist oftmals die fehlende Kraft schuld. Für Sprungkraft etc. braucht man Muskeln, die man durch alleiniges Eistraining nicht so effizient trainieren kann. Deshalb sollte Krafttraining bei Eiskunstläufern nicht fehlen. Wichtige Muskelpartien sind die Oberschenkel, der Po, der Bauch und der Rücken. Am besten können diese Muskelpartien im Kraftraum bzw. Fitnessstudio trainiert werden, Schwimmen ist auch eine beliebte Trainingsform
>Krafttraining bringt: Stärkung, Festigung und Erhaltung der Muskulatur, spezifischer Muskelaufbau

Konditionstraining
EIne fünfminütige Kür ist zu vergleichen mit einem fünfminütigen Sprint. Nicht selten sieht man Eisläufer im Fernsehen schwer atmen, wenn sie ihre Kür beendet haben. Die Kondition ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil des Trainings. Ohne Kondition kann man nicht lange genug trainieren, um genügend lange an einer bestimmten Figur zu arbeiten. Eine gute Kür zeichnet sich auch dadurch aus, dass der Läufer sich nicht durchkämpft vor lauter Luftholen, sondern dass er locker und leicht seine Figuren ausführen kann. Wenn die Kondition stimmt, kann man sich vollends auf die korrekte Ausführung der Sprünge und Pirouetten konzentrieren. 
Die Kondition wird am besten durch Joggen (auf Ausdauer) und Seilspringen trainiert. Am effektivsten ist mehrmaliges Training in der Woche, wahlweise auch direkt vor dem Training. Gerade im Sommer sollte das Training immer wahrgenommen werden, dann fällt der Einstieg im Winter leichter. 

Sommertraining
folgt noch

>>>>>>> NEU: In der Rubrik "Training" findet ihr noch zwei neue Seiten mit genauen Tipps zum Off-Ice Training oder zum Aufwärmen. 

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(Sasha Cohen)
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