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Hier findet ihr Pflegetipps aller Art für eure Ausrüstung zum Eislaufen. Die Seite wird laufend ergänzt. 

Schlittschuhe:
Das Leder der Schlittschuhe ist sehr grossen Belastungen ausgesetzt. Beim Training wird es gedehnt und ist auch immer nass. Aussen wird es nass durch das Eis (z.B. bei einem Sturz), innen wird es feucht wenn man schwitzt. 
Deshalb sollten Schlittschuhe nach dem Training immer gut ausgelüftet werden. Dazu sollte man die Schnürsenkel etwas lösen, sodass man den Schuh gut aufspannen kann (wie wenn man ihn anziehen wollte). So können die feuchten Schuhe innen gut austrocknen und ein unangenehmer Geruch wird vermieden. Am besten nimmt man sie auch für etwa eine Stunde aus der Tasche, damit sie gut auslüften können. 
Nasses Leder sollte nie grosser Hitze ausgesetzt werden. Die Schuhe dürfen deshalb niemals auf die Heizung gestellt werden. Dann trocknet das Leder aus und wird spröde. Als Alternative kann man Zeitungspapier in die Schuhe stopfen, so trocknen sie auch schnell. 
Aussen sollten die Schuhe nach dem Training mit einem Lappen angewischt werden. 
Nach einigen Stürzen verliert das Leder je nach Modell seinen Glanz. Von den Schlittschuhherstellern gibt es eigens Pflegeprodukte, um die Schuhe wieder zum Glänzen zu bringen. Da Schlittschuhe häufig nicht nur aus reinem Leder bestehen, sollte man keine herkömmliche Schuhcreme verwenden. Die originalen Herstellerprodukte sind genau für das jeweilige Material geeignet. Sie sind im Fachhandel erhältlich.
- Spraydose: ca. 10-15€ (reicht für mehrere Anwendungen). 


So sieht eine Schuhsohle bald aus, wenn man die Schuhe nicht ausreichend trocknet nach dem Training. Das Leder wird morsch und Schrauben können nicht mehr ausreichend befestigt werden. Bei solchen Schuhen wird es sehr schwer, wieder eine Kufe anzupassen.

Kufen / Sohle:
Das Material der Sohlen ist ebenfalls sehr heikel. Meist sind es Kernledersohlen, die leider gerne Feuchtigkeit aufsaugen. Nach Möglichkeit sollte ein Nasswerden der Sohle so gut es geht verhindert werden. Ansonsten müssen die Sohlen nach dem Training trockengerieben werden. Besonders die Stellen, wo die Kufen befestigt sind, müssen trocken werden. Ansonsten können die Schraubenlöcher morsch werden und die Kufe hält dann nicht mehr gut. Der feste Halt der Kufe sollte immer wieder überprüft werden, da sich die Befestigungsschrauben auch selbst herausdrehen können. 
Auch die Kufen sind sehr heikel. Sie benötigen keine besondere Pflege, ausser nach dem Training gründlich abgetrocknet zu werden. Viel wichtiger ist der Schliff. Mindestens ein Mal pro Saison müssen die Kufen geschliffen werden. Für Eiskunstlaufschlittschuhe gibt es spezielle Arten von Schliffen. Je nach läuferischem Niveau oder je nach Disziplin werden die Kufen unterschiedlich geschliffen. Ein Eistänzer braucht für die Tanzschritte einen komplett anderen Schliff als ein Eiskunstläufer. 
Um den Schliff zu schonen, muss man neben dem Eisfeld immer aufpassen, dass man auf Gummiboden läuft. Stein- oder Betonboden macht den Schliff kaputt und schädigt die Kufe dauerhaft. Um die Kufen zusätzlich zu schützen, gibt es spezielle Schoner:

Hartplastikschoner

Diese Schoner können auf jeden Schlittschuh mittels einer Feder angepasst werden. Sie schützen die Kufen auch auf hartem Untergrund und sind sehr widerstandsfähig. Mittlerweile sind sie in allen Farben und Formen erhältlich, bis hin zu blinkenden Schonern, wenn man läuft. 
Nach dem Training sollten die Hartplastikschoner jedoch entfernt werden, weil die Kufe sonst darin rosten kann. 
Kosten: ab ca. 15 Euro pro Paar 

Softschoner


Wenn die Schlittschuhe zuhause aufbewahrt werden, eignen sich Softschoner sehr gut. Sie sind innen meistens mit Frotee gefüttert, sodass keine Feuchtigkeit an die Kufe gelangen kann. Damit sind sie auch geschützt vor Schlägen oder Kratzern. In diesen Schonern zu laufen ist jedoch sehr schädlich für die Kufen. Sie sollten nur zur Aufbewahrung dienen.
Kosten: ab ca. 20 Euro, verschiedene Grössen


Kleider:
Viele Eislaufkleider sind sehr aufwändig mit Glitzersteinen, Glitzerstaub oder anderen Verzierungen ausgestattet. Häufig sind auch die Stoffe sehr wertvoll. Deshalb ist es ratsam, ein Eislaufkleid immer in einem Kleidersack im Schrank aufzubewahren. Wenn das Kleid schön hängt, fallen keine Glitzersteine ab. Auf keinen Fall sollte ein Eislaufkleid einfach in die Tasche gestopft werden nach dem Training. 
Ist ein Kleid mal nass geworden, kann man es einfach am Bügel aufhängen und an der Luft trocknen lassen. Auf keinen Fall sollte man es in den Trockner werfen, da die meisten Leime der Glitzersteinchen bei hohen Temperaturen ihre Klebekraft verlieren. 
Trainingskleider sind meistens waschbar (Etikette beachten), sofern keine Glitzersteinchen angeklebt sind. Bei beklebten oder bestickten Kleidchen empfiehlt es sich, nur eine chemische Reinigung zu machen. So bleiben die Kürkleider lange haltbar. 

Strumpfhosen sollten nach dem Training immer aufgehängt werden, damit sie gut trocknen können. So behalten sie auch ihre Form und ihre Elastizität. Die meisten Strumpfhosen können bei 30 Grad in der Maschine oder von Hand gewaschen werden. Entsteht mal ein Loch, näht man dieses am besten gleich schon zu, wenn es noch klein ist. So kann man die Strumpfhose noch lange weiterbenutzen, ohne dass sich das Loch vergrössert.

Schlittschuhe färben:
In der Regel sind Damenschlittschuhe weiss, aber es gibt immer mehr Eisläuferinnen, die auch hautfarbene Schlittschuhe verwenden. Beim Eistanzen oder in SYS-Teams sind hautfarbene Schlittschuhe sehr beliebt, teilweise sogar vorgeschrieben. 
Leider sind aber die meisten Profischlittschuhe nur in weiss erhältlich. Es gibt aber die Möglichkeit, die Schuhe zu färben. Unser Team hat einen Selbstversuch gewagt, der erfolgreich ausgefallen ist. Schlittschuhe können mit den vom Hersteller empfohlenen Färbemittel gefärbt werden. Andere Färbemittel sind ungeeignet. 

Anleitung:
1. Schnürsenkel entfernen
2. Schlittschuhe mit Alkohol oder einem anderen Reinigungsmittel von Fett etc. befreien. 
3. Kufen, Absatz und Sohle gut abkleben (Abdeckklebeband aus dem Malerbedarf), Zunge herausziehen
4. Schlittschuhe 2-3 Mal mit ca. 40cm Abstand einsprühen, kurz trocknen lassen
5. Schuhe aufhängen oder aufstellen zum Trocknen (ca. 1 Stunde)
6. Klebeband entfernen
7. Schnürsenkel neu einfädeln
> fertig!







Empfohlene Produkte: Harlick Schuhfarbe, Gam Schuhfarbe (Sprays, ab ca. 15 Euro)

Ihr habt eine Frage? Schreibt uns einfach an eiskunstlaufweb@hotmail.de und unser Expertenteam hilft euch gerne weiter!
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UMFRAGE: Im März könnt ihr abstimmen, welches euer Lieblingsprung ist.
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"Es gibt kein schöneres Gefühl, als die Eisfläche zu verlassen und zu wissen, dass man gerade eine bessere Eiskunstläuferin geworden ist"
(Sasha Cohen)
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