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Häufige Fragen

Was machen Eisläufer im Sommer?
Zugegebenermassen ist Eiskunstlauf nicht die ideale Sportart im Sommer. Das sollte einen aber nicht abschrecken. Die meisten Eisläufer benötigen nicht unbedingt ein Sommertraining. Man kann mit Off-Ice Training (dazu gehört auch Ballett) sehr viel Eistraining ersetzen. Im Anfängerbereich ist Sommertraining ohnehin nicht notwenig. Später wäre es nicht schlecht, wenn man im Sommer auch trainiert. Wie dieses Training jedoch aussieht, ist ganz individuell vom Eisläufer abhängig. Oft hat man nicht in jeder Stadt eine ganzjährig geöffnete Eishalle, wo man regelmässig laufen kann. Das ist aber nicht schlimm. Gelegentliches Eistraining ist im Sommer für manchen Eisläufer ausreichend, wenn er sich nebenbei die Kondition, die Beweglichkeit und die Muskulatur aufrechterhält. Nähere Informationen dazu gibts in der Rubrik Zusatztraining. 
Ein fehlendes Sommertraining verschafft einem nicht unbedingt einen Nachteil, da ja alle Eisläufer das gleiche Problem haben. Im Leistungssport ist ein Sommertraining jedoch sehr wichtig, weil es zu lange dauern würde, eine Sommerpause wieder aufzuholen. In diesen Spezialfällen lässt sich aber meistens ein Trainingszentrum finden und es stehen auch kompetente Trainer zur Verfügung, die den Sommer gut zu überbrücken wissen.


Stimmt es, dass man sehr jung sein muss, wenn man mit Eiskunstlauf beginnt?
Eiskunstlauf stellt sehr hohe Anforderungen an Koordination und Beweglichkeit. Es ist unumstritten, dass man das als Kind viel leichter lernt. Wenn man schon in sehr jungen Jahren die Beweglichkeit trainiert, verliert man diese fast nie mehr. Das gleiche gilt für die Koordination. Wenn man schon sehr früh lernt, verschiedene Körperteile unabhängig voneinander verschieden zu bewegen, hat man auf jeden Fall gute Voraussetzungen zum Eislaufen. 
Dennoch gibt es kein festgesetztes Alter, ab dem man noch Eislaufen lernen kann oder eben nicht mehr. Wenn man Profi werden möchte, sollte man in der Regel unter acht bis zehn Jahre alt sein, wenn man beginnt. Aber auch das ist nur ein Richtwert. Mit Wille und Talent lassen sich auch viele Jahre überwinden, wenn man später beginnt. Man kann durchaus auch mit 40, 50 oder gar 80 Jahren noch einen Spagat etc. lernen, es dauert lediglich etwas länger als bei einem Kind. 
Wenn man nur hobbymässig Eiskunstlaufen möchte, kann man jederzeit anfangen - es ist nie zu spät! Viele Läuferinnen haben manchmal auch längere Pausen hinter sich und steigen im Erwachsenenalter wieder ein, das ist überhaupt kein Problem. Man kann auch als Späteinsteiger noch Doppelsprünge oder eine Biellmannpirouette lernen. Der Aufwand ist mit Sicherheit grösser, aber es ist nichts unmöglich. 

Wie oft muss man trainieren?
Zu Beginn geht es vorwiegend darum, auf dem Eis Sicherheit zu bekommen und sich an das Stehen auf den Kufen zu gewöhnen. Die ersten Schrittfolgen werden gelernt um das Gleichgewicht und die Koordination zu trainieren. In diesem Stadium reicht es, wenn man ein- bis dreimal pro Woche übt. 
Wenn man einmal an dem Punkt angelangt ist, wo man 1-fache Sprünge und die ersten Pirouetten lernt, sollte man mindestens zwei- bis viermal pro Woche trainieren. Das hat den Vorteil, dass man weniger Zeit braucht, um sein Niveau erstmal zu halten. Je häufiger man trainiert, umso mehr Routine bekommt man bei den schwierigeren Figuren und somit macht man schneller Fortschritte. 
Sobald man mit Leistungssport beginnt, d.h. auch Wettkämpfe bestreitet, ist mindestens viermaliges Training in der Woche nötig. Die meisten Leistungssportler (aber das sind wenige!) trainieren täglich. Dabei geht es nicht immer nur um Eistraining, sondern auch um zusätzliche Trainingsformen wie beispielsweise Ballett oder Krafttraining. Mehr dazu findet ihr auf der Seite Zusatztraining. 




Wird einem bei den Pirouetten nicht schwindlig?
Die schnellen Drehungen sind für den Körper wirklich nicht leicht, aber mit der Zeit entwickelt jeder seine eigenen Tricks und man gewöhnt sich daran. Man lernt ja nichtvon heute auf morgen eine Pirouette mit 80 Umdrehungen, sondern man ann am Anfang vielleicht drei, dann mal fünf und schliessliczehn oder mehr Drehungen. Am Anfang wird einem auch noch eher schwindlig, aber je länger man übt, umso mehr gewöhnt man sich daran. Damit einem nicht schwindlig wird, muss der Kopf immer in seinem Schwerpunkt bleiben. Bei der Standpirouette ist das sehr einfach, aber bei der Himmelspirouette oder bei einer Waagerouette verändert sich die Position des Kopfes und es wird einem leichter schwindlig. Da gibts dann verschiedene Tricks, manche Eisläufer fixieren mit den Augen irgendwo einen Punkt, andere schliessen die Augen, wieder andere blicken gar nirgends hin... Da gibt es keine gemeingültige Formel dazu. Aber man kann mit Sicherheit sagen, dass noch nie jemand wegen Schwindel keine Pirouette lernen konnte. Vielleicht kostet das am Anfang ein bisschen Überwindung, aber mit der Zeit gewöhnt sicher der Körper daran.
Übrigens: Pirouetten zu drehen schult enorm das Gleichgewicht. Gerade weil sich der Kopf manchmal in einer ungewöhnlichen Position befindet, lernt man dadurch eine sehr gute Balance, die man anderswo wieder sehr gut gebrauchen kann, zum Beispiel wenn man auf eine Leiter steigen will, beim Skifahren oder oder oder...

Friert man, wenn man in einem Eislaufkleid trainiert mit dünnen Strümpfen?
In Eishallen ist es immer sehr kalt und da Eislaufen ein Wintersport ist, sind die Aussentemperaturen meist auch nicht über 15 °C beim Training. Natürlich ist es im Eislaufkleid mit Strumpfhosen nicht gerade warm, aber meistens frieren Eisläufer trotzdem nicht. Zuerst muss man sich sehr gründlich aufwärmen, das beginnt meist schon neben dem Eis, danach werden die Muskeln erwärmt durch schnelles Warmlaufen oder ähnliche Übungen. Meist tragen die Eisläuferinnen dann noch lange Hosen oder einen Pulli. Erst wenn die Muskeln richtig warm sind, trainiert man teilweise in einem Kleid. Viele Hobbyläufer können das nicht nachvollziehen. Wenn man allerdings "nur" Runden läuft, wird einem nie so warm, wie wenn man Sprünge und Pirouetten macht. Deshalb wundern sich immer alle "Zuschauer", warum einem nicht kalt ist. Dazu kommt, dass die meisten Eislaufstrumpfhosen optisch nicht von normalen Strumpfhosen zu unterscheiden sind, aber sie sind wesentlich wärmer als normale Strumpfhosen. Durch die ständige Bewegung sind auch die Füsse warm und die Hände sind in Handschuhen eingepackt. Wenn Hände und Füsse warm sind, friert man schon viel seltener.



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"Es gibt kein schöneres Gefühl, als die Eisfläche zu verlassen und zu wissen, dass man gerade eine bessere Eiskunstläuferin geworden ist"
(Sasha Cohen)
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