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Figuren

Hier findet ihr demnächst eine detaillierte Beschreibung von allen Sprüngen, Pirouetten und sonstigen Figuren. 

Sprünge
Salchow



Rittberger



Toeloop



Flip / Cherry-Flip



Lutz



Dreiersprung/  Axel


Spreizsprung



Pirouetten
Standpirouette
Die Standpirouette ist die einfachste Pirouetteund wird in der Regel auch als erste geübt. Fast in allen Anforderungsprofilen von Wettkämpfen und Tests wird sie verlangt und ist somit nicht wegzudenken aus dem Repetoire eines Eisläufers. Die Standpirouette wird mit einem schwungvollen Bogen auf dem Standbein eingeleitet. Zunächst sind die Arme und das Spielbein seitlich abgespreizt für einige Umdrehungen. In dieser Phase muss man das Gleichgewicht finden und seinen Schwerpunkt suchen. Danach werden die Arme langsam zur Körpermitte gezogen. Dadurch bekommt man Schwung und die Pirouette wird beschleunigt. Auch das Spielbein wird langsam angezogen. Dabei zeigt der Schlittschuh des Spielbeins zunächst zum Knie des Standbeins, bis er dann langsam nach unten gedrückt wird. So wird auch der Schwung verstärkt. Wenn man wieder langsam wird, kann man zum Auslauf ansetzen und die Pirouette beenden.

Schraubenpirouette
Die Schraubenpirouette ist eine Versiond er Standpirouette, allerdings ist sie ein bisschen schwieriger. Der Ablauf der Schraubenpirouette ist gleich wie bei der Standpirouette. Die Arme können allerdings zur stärkeren Beschleunigung nach oben statt nach unten ausgestreckt werden. Dies erfordert aber ein besseres Gleichgewicht. Wahlweise können die Arme auch über der Brust verschränkt werden und der Kopf wird nach hinten geneigt. So entsteht optishc der Eindruck einer sehr schnellen Pirouette. Das Spielbein überkreuzt bei der Schraubenpirouette das Standbein, sodass der Schwung noch verstärkt wird. 
Für fortgeschrittene Läufer besteht zudem die Möglichkeit, die Pirouette auf dem Spielbein anschliessend fortzusetzen. Dann ist es eine Wechselstand- bzw. - schraubenpirouette.

Waagepirouette
Die Waagepirouette zählt auch zu den elementaren Figuren. Sie ist zwar eine eher langsamere Pirouette, allerdings benötigt man dafür ein sehr gutes Gleichgewicht. Die Drehposition ist von Anfang an wie bei einem Flieger. Der Oberkörper kann wahlweise parallel zum Boden sein (Blick nach unten) oder seitlich (Blick zur Bande). Die Arme können verschränkt, ausgestreckt oder gebogen sein - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Waagepirouette eignet sich gut als Kombinationspirouette. Darauf folgen kann z.B. eine Sitzpirouette oder eine andere. 


Sitzpirouette


Die Sitzpirouette ist ebenfalls eine sehr wichtige Figur und wird meistens schon sehr früh gelernt. Dabei wird besonders die Oberschenkelmuskulatur benötigt. Die Schwierigkeit besteht darin, das Gleichgewicht zu halten in dieser Position. Häufig fallen Anfänger nach hinten oder zur Seite, wenn die Drehungen langsamer werden. Die Hände sind vorne meistens verschränkt und helfen so der Findung des richtigen Schwerpunktes.

Himmelspirouette / Laybackpirouette


Die Himmelspirouette ist eine optisch besonders schöne Pirouette. Sie stellt sehr hohe Anforderungen an die Läufer. Durch das Zurückneigen des Oberkörpers wird einem sehr schnell schwindelig und es ist auch sehr schwierig, das Gleichgewicht zu behalten. Hier empfiehlt es sich, die Position zunächst neben dem Eis gut zu üben. Besonders durch Armbewegungen sieht diese Pirouette besonders schön aus.

Biellmannpirouette


Die Biellmannpirouette wurde durch die schweizerische Läuferin Denise Biellmann sehr geprägt. Diese spezielle Pirouette ist keine Pflichtfigur, aber durch ihren hohen Schwierigkeitsgrad wertet sie jede Kür enorm auf. Sie stellt höchste Anforderungen an Koordination und Beweglichkeit und ist deshalb eine Figur für echte Könner. Meistens wird sie aus einer Waagepirouette eingeleitet, da man in dieser Position die Kufe des Spielbeins sehr gut zu fassen bekommt.

Königspirouette


Die Königspirouette ist eine Art Vorstufe der Biellmannpirouette. Auch hier wird das Spielbein sehr weit nach oben genommen, wodurch man ein sehr gutes Gleichgewicht braucht. Die Position ist jedoch einfacher einzunehmen und auch wieder zu lösen, wenn man mal plötzlich das Gleichgewicht verlieren sollte.

Spagatpirouette


Die Spagatpirouette ist sehr speziell und sieht besonders atemberaubend aus. Das Besondere daran ist, dass das Spielbein hier ausnahmsweise vorne bzw. seitlich hochgenommen wird. Dadurch wird der Schwerpunkt des Läufers sehr stark verändert. Zudem ist es enorm schwierig, das Spielbein trotz der Fliehkraft so weit nach oben zu bekommen. 

Perlenpirouette
Diese Pirouette ist das I-Tüpfelchen einer jeden Eiskunstläuferin. Wer diese Pirouette beherrscht, dem sind keine Grenzen mehr gesetzt. Die Perlenpirouette ist eigentlich eine Biellmannpirouette, die aber in der Position der Layback-/Himmelspirouette ausgeführt wird. Die Schwierigkeit liegt darin, dass es mit dieser Körperhaltung sehr schwer ist, allein schon im Stand das Gleichgewicht zu halten. Wenn man sich damit auch noch drehen muss, wird einem so auch schnell schwindlig, weil man fast alles kopfüber sieht. Fürs Auge ist diese Pirouette aber wunderschön.



Variationen:
- Wechselpirouetten
Als Wechselpirouetten werden alljene bezeichnet, die zunächst auf dem einen Fuss gedreht werden, dann auf dem anderen in der gleichen Position. Das Standbein wird also zum Spielbein und umgekehrt. Im Prinzip macht man einen Seitenwechsel aber ohne Wechsel der Drehrichtung. Die Wechselpirouetten sind immer eine Fortsetzung der normalen Form. Als Wechselpirouetten sind möglich: Standpirouette, Schraubenpirouette, Sitzpirouette, Waagepirouette, Spagatpirouette, Königspirouette und Biellmannpirouette. Natürlich kann man auch z.B. mit einer Waagepirouette beginnen und sie dann als Wechselsitzpirouette fortsetzen. Entscheidend ist der Beinwechsel. Häufig werden Wechselpirouetten auch in Prüfungen verlangt. Wechselpirouetten werden auch Auswärtspirouetten genannt.

- eingesprungene Sitzpirouette
Bei der eingesprungenen Sitzpirouette springt man nach dem Einlaufbogen zunächst in die Höhe und nimmt bereits in der Luft die Position der Sitzpirouette ein. Bei der Landung beginnt man dann sofort mit den Drehungen. Die Schwierigkeit besteht darin, durch das Hochspringen keinen Schwung zu verlieren und dann auch auf der richtigen Kante zu landen. 

- eingesprungene Waagepirouette
Die eingesprungene Waagepirouette beginnt gleich wie eine normale Waagepirouette. Dann wenn die normale Pirouette beginnen würde, springt man aber direkt auf das eigentliche Spielbein und dreht dort weiter. Im Prinzip springt man in die Wechselwaagepirouette, ohne jedoch vorher auf der 1. Bein gedreht zu haben. Diese Figur erfordert sehr viel Schwung, damit man hoch springen kann und die Drehungen schnell beginnen. 

- Butterfly-Waagepirouette
Die Butterfly-Waage ist identisch mit der eingesprungenen Waage. Allerdings werden vor den Einlaufbogen noch viele eingestochene Dreier vorangesetzt, um den Schwung zu erhöhen. Diese Dreier sehen aus, wie wenn man die Bewegungen eines Schmetterlings nachahmen würde. Um die Butterfly-Waage zu erlernen, muss man die normale eingesprungene Waagepirouette sehr gut beherrschen, weil sich der Schwung vervielfacht. 

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